Proleta Esperanto Korespondado 1933      

    Proleta Esperanto Korespondado ("Proletarische Esperanto-Korespondenz"), o.O. [Moskau?], 1933, Hf. 3, 12 S., 21 x 15 cm. Red.: o.A. Hrsg.: IPE (Internacio de Proletaj Esperantistoj, "Internationale Proletarischer Esperantisten")

    IPE war die kommunistisch-sowjetisch ausgerichtete Esperanto-Organisation, die sich in den 1920iger Jahren in scharfer Auseinandersetzung vom sozialdemokratisch/ sozialistischen SAT abgegrenzt hatte. Eine ihrer ihrer Aktivitäten war "Arbeiterkorespondenz" in der Art unseres Beispiels: Anonyme "Esperanto-Proletarier" schickten Berichte über den "Klassenkampf" in ihren Ländern: "Die Arbeit des Moskauer Eisenbahner-Klubs", "Bald bricht der imperialistische Krieg aus!" (aus Bulgarien), Statistik der Toten des 1. Weltkriegs (aus Berlin), "Bestialität der rumänischen Polizei", "Streikanleitung" (aus Meissen), "Blutiger Kampf in Reykjavik" (Island), "Bilder einer blutigen Schlacht [gegen die Kuomintang]" (aus China), usw. Wie SAT wurde IPR bereits 1933 in Deutschland verboten.

    Zur Übersicht